John Scalzi – Redshirts

redshirts-by-john-scalziRedshirts war mein erstes Buch von John Scalzi. Auch wenn ich gelesen und gehört hatte das es nicht das beste Buch von ihm sein soll, habe ich es mir geholt, da ich gerade eh wieder etwas Star Trek-Nostalgisch bin, war mir einfach nach dem Thema.
Ich muss sagen, ich weiß nicht was einige Leute an dem Buch kritisieren, ich fand es sehr ansprechend und es wird dem Thema echt gerecht. Es ist halt keine klassische Sci-Fi, es geht ja um Sci-Fi Serien und die teilweise sehr sinnfreien Drehbücher und Handlungen in ihnen. Und genau das Flair hat Scalzi wunderschön eingefangen und verarbeitet.

So ziemlich am Ende des Buches steht etwas geschrieben was wunderbar passt wie ich finde :

“Mein Metier ist die Fiktion. Mein Metier ist die Science-Fiction. Die ganze Zeit denke ich mir schräge Sachen aus. Was wäre die logischste Erklärung für einen solchen Fall : Ist es ebenfalls nur Fiktion, oder ist alles in diesem Blog wirklich real und wirklich geschehen?

Ihr wisst, wie die logischste  Antwort darauf lautet.

Nun müsst ihr euch nur noch fragen, ob ihr daran glauben wollt.”

 

Die Idee an sich, das eine Rolle mitbekommt das sie sozusagen fremd bestimmt ist finde ich sehr erfrischend. Außerdem kann ich mir gut vorstellen das einem Autor auch mal danach ist, ein nicht ganz so ernstes Thema zu behandeln und sich mit etwas trivialerem, so mögen es einige vielleicht nennen, zu beschäftigen.

Das Ende von Kapitel 22 wäre auch ein guter Schluss gewesen. Da man denkt die Geschichte sei vorbei, irgendwie ist sie es auch, zumindest für die Hauptcharaktere.

Aber Scalzi spielt das ganze noch auf den anderen Ebenen zu Ende. Das ist konsequent, unterhaltsam und regt zum Nachdenken über seinen eigenen Weg und Werdegang an.
Was die Schriftgröße angeht so empfand ich es als angenehm, natürlich wäre das Buch bei einer Standardschriftgrösse kleiner und dünner geworden. Na und ? Der Inhalt bleibt doch derselbe, und wo steht denn geschrieben das ein Buch immer dick sein muss und auf mindestens 400 Seiten kommen muss. Macht das das Buch besser ? Regt ein dickeres Buch eher zum kaufen an ?

Desweiteren finde ich den Ansatz toll, das man sich als Autor mit den Konsequenzen seines Handelns bzw. Schreibens auseinandersetzt. Weil während man etwas schreibt baut man ja die Figur auch auf, man verpasst ihr Marotten etc. und dann Exitus Schluss aus vorbei.
Und warum ?

Einfach nur wegen der Dramaturgie. Um die Story voranzutreiben?

Ich fühlte mich beim lesen und reflektieren des Buches gut unterhalten und kann es nur empfehlen. Und wer jetzt immer noch nichts mit dem Begriff der RedShirts anfangen kann, sollte sich mal dieses Video anschauen.

Eine Leseprobe gibt es unter anderem .

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In diesem Sinne bis später ! 

 


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